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Freitag, 17. Februar 2012

Review Nikon 85mm f/1.8 AF-S G

Heute frisch eingetroffen und mit voller Erwartung gleich ausprobiert. Eigentlich habe ich noch nicht mit der Lieferung gerechnet, aber Nikon hat schon angedeutet, dass Sie den Termin vorverlegen! Mich freuts und manchen bestimmt auch!

So nun habe ich es in der Hand und merke: "mhhh irgendwas stimmt nicht"
Das ist ja riesig!














Auch der direkte Vergleich macht deutlich wir "erwachsen" das G Modell geworden ist. Überrascht von der Größe merkte ich aber auch sofort, was Nikon wohl berücksichtigt hat, was mich schon immer gestört hat! Das alte 85er war sehr schmal und an der D300s hat mich das nie gestört, doch an der D700 kam es mir immer verloren vor. Es hat nie stimmig auf das Gehäuse gepasst. Aber das ist natürlich reine Geschmackssache.


Das Gewicht der beiden unterscheidet sich kaum, das G wird mit ca. 350g angegeben das alte D Modell wiegt stolze 380g. Was wahrscheinlich durch das leichtere Kunststoffgehäuse geschuldet ist.
Das Volumenwachstum macht es irgendwie griffiger, es fühlt sich gewohnt gut an und liegt in Kombination mit der D700, sehr gut in der Hand. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen. Das Design wurde den aktuellen Objektive angepasst. Mehr muss man darüber glaub ich nicht verlieren.


Hier weitere Vergleichsbilder:











 


 












Leider hat sich mir heute kein perfektes "Fotografier Winterwetter" geboten. Aber ich wollte einfach keine Zeit verlieren. Warm angezogen und los geht's.
Zur Erklärung, die bilder sind unbearbeitete OOC Jpegs (out of camera) Es wurde lediglich der Infotext hinzugefügt.

Die meisten Aufnahmen habe ich bei offener Blende gemacht. Was natürlich gleich deutlich auffällt, ist der schneller Autofokus. Leise, schnell und gewohnt präzise! 
In den Randbereichen beginnt eine leichte Vignettierung. Durch den gleichmäßig grauen Hintergrund ist das schön in den Ecken zu erkennen. Aber sehr verschmerzbar! Schärfeleistung ist sehr gut. Dank des Vollformatsensors der D700 ist auch das Bokeh beachtenswert, bei einer DX Kamera ist das sicher nicht ganz so gut sichtbar.












Der Lichtcharakter ist endlich dem restlichen Nikon System angepasst, wenn man mit dem alten 85er fotografiert bemerkt man schon deutlich einen kälteren Touch im Bild, dieser ist nun nicht mehr da. Gerade in der Schattenbereichen ist das immer sehr aufgefallen.


Kai Wong würde das bestimmt als "bokehlicious" bezeichnen, einfach schön zu sehen, wie die Unschärfe im hintergrund zunimmt.



Der Baum zeichnet sich bei offener Blende und bestimmt 20m Entfernung gut vom Hintergrund ab.


Hier ein kleiner Schärfevergleich zwischen Blende f/1.8 und Blende f/5.6 - man sieht deutlich wie die Linse an schärfe gewinnt, wenn man abblendet. Doch der Unterschied ist marginal und auch bei offener Blende ein super scharfes Ergebnis.
(100% Crop)









Fazit:
Ein schönes Objektiv mit Verbesserungen die beachtlich sind gegenüber der alten Version, ob man es ersetzten muss, kann nur jeder selber entscheiden, doch wer keines hat muss unbedingt jetzt zugreifen. Es lohnt sich!

 

Fuji X-Pro 1 Review mit Vorserienmodell

Hier ein schönes Review der Fuji X-Pro 1 von Chris Niccolls und Jordan Drake.

 

Donnerstag, 10. November 2011

Review Fuji finepix X10

So heute habe ich mir mal die X10 vorgenommen. 
Eigentlich bin ich ja kein Fan von kleinformatigen Kameras, auch "Kompaktkameras" genannt ;-). Aber da mache ich einfach mal eine Ausnahme, denn irgendwie ist die X10 was besonderes! Sie ist anders!

Fuji ist ja schon mit der X100 auf dem Retro Zug aufgesprungen und setzt diesen Trend nun im Kompaktbereich mit der kleinen Schwester fort. Der Hype den die X100 ausgelöst hat kann man gleich noch weiter nutzen und das ist Ihnen auch gelungen. Sie hat denselben Style und Ausstrahlung!

Größe:
Die X10 ist kleiner als Ihre Mitbewerber Canon G12 oder Nikon Coolpix P7100, nicht so überladen und liegt einfach sehr gut in der Hand. Sie wirkt wesentlich zarter als die anderen Boliden mit Ihren Schwenkmonitoren und allen möglichen Knöpfen und Rädern.
Man fühlt sich nicht allein vom Anblick überfordert!

Farbe:
Die X10 gibt es "leider" nur in schwarz, wobei die kleine Schwarze einfach klasse aussieht, würde Fuji vorschlagen auch die X100 in schwarz auf den Markt zu bringen, echt schön kann ich da nur sagen.

Sucher:
Es ist momentan mit eine der kleinsten Kamera mit Sucher. Der Sucher ist ein rein optischer Sucher, also kein "digitaler" oder "hybrider" sondern wie man ihn von früher kennt, ein optischer zoomender Sucher mit einem extrem klaren Bild. Sofort die Kamera wieder ans Gesicht und los geht's.  Ein total neues Feeling, muss man sich erst wieder daran gewöhnen, aber einfach toll.
Aber so ein Sucher hat auch einfach seine kleinen Makel. Natürlich ist er ohne Paralaxenausgleich und so hat leider das Bild, wenn man auf 112mm ist, im Sucher, nichts mehr mit dem gemachten Bild zu tun! Das Motiv rutscht, im Nahbereich, deutlich nach rechts unten! Ok wenn man das weiß kann man damit umgehen lernen, aber irgendwie haben wir auch das Jahr 2011 und mhh was soll ich sagen, es passt irgendwie nicht ins Bild. Ich kann mir vorstellen, dass das ein Grund ist den Sucher wirklich nur bei schwierigen Situationen zu benutzen oder gar ganz weg zu lassen. Aber das muss jeder selbst entscheiden.

Bildqualität:
Ja bei Aussagen über die Bildqualität bin ich persönlich immer etwas vorsichtig, da die BQ docht recht subjektiv wahrgenommen wird, aber ich war erstaunt was die Kamera nur im EXR Modus leistet, gut es waren auch nicht die schwierigsten Lichtverhältnisse, doch die Ergebnisse können sich sehen lassen. Der 2/3" Sensor zeigt durchaus, dass er eine Berechtigung auf dem Markt hat. Die Farben sind außerordentlich gut, sehr natürlich und entsprechen in diesem Fall genau meinem Geschmack. Verzeichnung und Vignettierung halten sich auch hier deutlich zurück, wobei ich noch nicht testen konnte wie die Kamera im RAW die Bilder ausgibt, da bin ich noch nicht dazu gekommen. Ich bin mir aber sicher, dass Fuji bei den Jpegs die kameraeigene Software zum Einsatz bringt und somit das Ergebnis bezüglich der angesprochenen Aspekte wesentlich verbessert.


Bedienung:
Die Kamera hält sich durchaus gut in der Hand, ich hatte erst Angst, man kommt sich mit Sucher, Brille (auf der Nase) und meinen beiden, nicht kleinen, Händen in die Quere, aber es ging wirklich prima. Die Knöpfe sind alle an der richtigen Stelle, das Drehrad ist leider genau so dünn und irgendwie wackelig wie bei der X100 aber daran ist so nichts auszusetzen. Die Menüführung ist einfach "Fuji-mäßig" ich bin persönlich kein Fan aber naja daran kann man sich bestimmt gewöhnen. Es ist einfach unübersichtlich und es springt immer zu viel ins Auge, wäre jetzt auch für mich nicht direkt ein Entscheidungsgrund, für oder gegen eine Kamera, aber es gibt bestimmt Menschen die dies in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen.
Was mich an der Kamera wirklich stört ist die Aktivierung durch das Drehen des Objektivs, das find ich einfach nicht gut uns stört mich ungemein, gerade wenn ich einfach mal Bilder durchschauen will. (nachträglich: durch langes Drücken der PLAY Taste kann ich auch nur Bilder anschauen, danke für die Hilfe)


Mein Fazit:
Ich bin begeistert! Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es eine kompakte Kamera in mein Ranking schafft. Aber es macht einfach Spaß die Kamera in die Hand zu nehmen. Sie kann natürlich nicht mit Microfourthird oder APS-C Sensoren mithalten, aber das muss sie auch nicht. Es ist einfach eine große Steigerung zu den üblichen im Markt befindlichen Kompaktkameras. Fuji ist hier wirklich eine schöne Kamera gelungen zwar mit ihren Eigenheiten, Ecken und Kanten aber gelungen. Auch der Preis von Euro 529,00 ist durchaus gerechtfertigt wenn man überlegt wo die Konkurrenz preislich liegt. Diese Kamera ist ideal für jeden, der eine schöne Kamera haben möchte und sich ein bisschen mehr mit seiner Kamera auseinandersetzten will.








Dienstag, 8. November 2011

Review Olympus M.Zuiko 45mm f/1,8

So da bin ich einfach mal mit dem neuen objektiv losgezogen, habe Freunde in Konstanz besucht und hatte auch noch das Glück, dass auf dem Weg an den Bodensee das Wetter richtig schön geworden ist! Also richtiges "Fotografier Wetter".
Auch die Jacke konnte ich bei 18° in der Sonne liegen lassen und so sind wir zu einem schönen kleinen Spaziergang aufgebrochen!

Wiedermal musste die Nikon D700 der Olympus E-P1 weichen. Ich habe nur meine kleine Begleiterin mit dem 45mm f/1,8 mitgenommen. Zunächst kann ich das bestätigen, was bereits vor mir schon einige festgestellt haben. Das Objektiv macht einen sehr schönen Eindruck, einfach toll verarbeitet. Es hat mich sehr an meine Contax G2 erinnert, gerade auch mit diesem Objektiv, denn es sieht einfach besser aus als mein 20mm von Panasonic. Aber schön aussehen bringt nix, es muss auch was taugen ;-)!

Als erstes ist mir aufgefallen wie schnell es wirklich ist! Vorallem erwarte ich bezüglich des Autofokus nicht all zu viel von meiner E-P1 aber ich war erstaunt. Jedoch schafft sie das nur bei eindeutigen Situationen, bei kleinen Details mit offener Blende scheint der Hintergrund einfach interessanter für die Kamera zu sein, da hat man keine Chance. Auch bei der E-P2 ist das nicht besser geworden! z.B. ein bestimmtes Blatt in einem Baum muss man manuell fokussieren, da die Kamera das einfach nicht erkennt.

Was mich überzeugt hat und worüber ich auch erstaunt bin ist die Kontraststärke bei offener Blende, habe natürlich versucht möglichst oft bei Blende 1,8 zu fotografieren, was bei diesen idealen Lichtbedingungen nicht einfach war, da die Kamera nur maximal eine 1/4000 Sek schafft. Aber die Ergebnisse sind scharf und kontrasttechnisch wirklich gut. Die Bilder sind alle unbearbeitet und OOC Jpgs!

Ich hatte sehr viel Spaß und werde das Objektiv bei nächster Gelegenheit weiter ausprobieren und werde euch weiter Bilder liefern.

ISO 200 Blende f/1,8 1/160 Sek

ISO 200 Blende f/2,5 1/4000 Sek

ISO 200 Blende f/2,2 1/2000 Sek

ISO 200 Blende f/1,8 1/2500 Sek

ISO 800 Blende f/1,8 1/100 Sek

ISO 160 Blende f/5,0 1/4000 Sek

ISO 125 Blende f/4,0 1/4000 Sek

ISO 200 Blende f/2,8 1/4000 Sek

ISO 160 Blende f/2,8 1/4000 Sek

ISO 125 Blende f/2,2 1/4000 Sek

ISO 400 Blende f/1,8 1/100 Sek

ISO 320 Blende f/1,8 1/100 Sek

ISO 200 Blende f/1,8 1/200 Sek


ISO 100 Blende f/4,0 1/4000 Sek

Freitag, 19. August 2011

Sony NEX-C3


Heute ist Sie gekommen, die Sony Neuheit NEX-C3, gleich im Kit mit dem Pancake 16mm f/2,8 und dem Kit Zoom 18-55mm.

Eigentlich hatte ich ja, bevor ich ein neues Modell der NEX Reihe in den Händen halte, mit Nachschub bei den Objektiven gerechnet, aber irgendwie scheint Sony nicht wirklich interessiert zu sein, das System Objektivseitig auszubauen.
Naja immerhin wenn man den Gerüchten glauben darf kommen schon im Herbst neue Objektive die das System als solches komplettieren.

Aber ich nehme jetzt einfach mal vorlieb mit dem was sie mir zu Verfügung stellen. Die C3 ist ja der offizielle Nachfolger der NEX-3 und somit mit der HD Videofunktion nicht so gut ausgestatten wie die NEX-5 aber mit nun 16 Megapixel besser ausgestattet.
220 Gramm und 33mm dünn sprechen bei Gewicht und Maßen schon ein sehr deutliche Sprache. Die Kamera ist wirklich klein, vergleichbar mit der Konkurrenz von Panasonic die GF3. Doch durch das linksseitige Bajonett irgendwie griffiger als die Konkurrenz.
Auch schon bei der NEX-5 wollte ich die Kamera kaum aus der Hand geben.

Im Prinzip muss man sagen, dass die Kamera jedoch kaum etwas neues bietet doch für die Fans von manuellen Objektiven hat Sie doch ein erwähnenswertes Feature, den „Peaking Focus“, hier zeigt die Kamera mit Hilfe von, ich nenn es Kontrastpunkten, den aktuellen Schärfebereich an und ermöglicht so, dass man entspannter und schneller scharf stellen kann. Man ist bei der Fokussierung nicht mehr ganz so verkrampft wenn man aufs Display schaut und die Schärfe sucht! Der Kartenschacht der SD Karte hat auch einen neuen Platz auf der Unterseite der Kamera gefunden, ich denke das liegt an der Verkleinerung.

Fazit:
Die NEX-C3 ist eine schöne kleine Systemkamera mit einem schon bekannten APS-C Sensor und sehr guter Bildqualität, leider hat sich bei dem Modellwechsel wenig neues ergeben, 2 Megapixel mehr ist eher eine Anpassung als eine Neuerung. Nennenswert ist nur die Verkleinerung die auch spürbar ist und den Freunden der Miniaturisierung viel Freude bereiten wird. Es ist also zu hoffen, dass bald neue Objektive auf den Markt kommen und die NEX Familie auch den Titel Systemkamera zu Recht trägt.



Neu: Kartenschacht befindet sich nun separat neben dem Akkufach


Kit-Objektiv 18-55mm - 18mm ISO 200 JPG

Kit-Objektiv 18-55mm - 55mm ISO 200 JPG

Kit-Objektiv 18-55mm - 55mm ISO 1600 JPG

Kit-Objektiv 18-55mm - 55mm ISO 1600 JPG

Donnerstag, 18. August 2011

Panasonic Leica DG Summilux 25mm f/1,4 ASPH.

Hier meine ersten Aufnahmen mit dem neuen Panasonic Leica DG Summilux 25mm f/1,4 ASPH.
Das Objektiv macht einen sehr hochwertigen Eindruck, obwohl das Leica-Feeling doch etwas fehlt.
Da kann sich Panasonic doch ein Scheibchen bei Olympus abschneiden, die haben das bei Ihrem 12mm f/2,0 und bei dem 45mm f/1,8 besser gelöst.
Es ist im Vergleich zu den anderen Panasonic Objektiven komplett schwarz und nicht grau.
Aber ich denke die Bildqualität spricht eine eindeutige Sprache. Es tut einfach genau das, was man von einem "50mm" Objektiv erwartet.
Scharf - nahezu Verzeichnungsfrei - schönes Bokeh


Olympus E-P1 mit Leica DG Summilux 25mm f/1,4 ISO 200 Blende 1,4

Olympus E-P1 mit Leica DG Summilux 25mm f/1,4 ISO 200 Blende 1,4

Olympus E-P1 mit Leica DG Summilux 25mm f/1,4 ISO 200 Blende 2,8

Olympus E-P1 mit Leica DG Summilux 25mm f/1,4 ISO 125 Blende 4,5

Olympus E-P1 mit Leica DG Summilux 25mm f/1,4 ISO 125 Blende 1,4

Olympus E-P1 mit Leica DG Summilux 25mm f/1,4 ISO 200 Blende 4,5