| Quelle: http://i.minus.com/igOc5QWXHZSII.jpg |
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Samstag, 24. März 2012
Bei diesem Bild sieht man einen schönen Vergleich zwischen den verschiedenen Sensoren, im konkgreten zwischen des Fuji X-Trans CMOS Sensors der X-Pro 1 und des neuen Microfourthird Sensors der Olympus OM-D. Natürlich ist der Vergleich nicht ganz fair, da wir es mit zwei unterschiedlich großen Sensoren zu tun haben, aber interessant ist es.
Aber bitte keine Voreiligen Schlüsse! Die OM-D liegt preislich auch niedriger und hat andere tolle Vorzüge! Hier geht es rein nur um die ISO Abbildungsqualität!
Donnerstag, 8. März 2012
Fuji X-Pro 1 AF Speed Test
In diesem Video ist schön zu sehen, wie schnell der Autofokus der X-Pro 1 arbeitet.
Donnerstag, 23. Februar 2012
Dienstag, 21. Februar 2012
Bayer Pattern VS. X Trans CMOS Pattern
Die Technischen Daten lesen sich immer gleich, Megapixel, ISO, Weißabgleich und Framerate klingen fast immer gleich und die Kameras lassen sich hier kaum noch Unterscheiden. Doch neuerdings ist ein Unterscheidungsmerkmal aufgetaucht, mit dem man so einfach nicht umgehen kann. CCD Sensor und CMOS Sensor sind hierbei ja schon ein Begriff, doch nun bezeichnen die Hersteller z.B. Fuji ihren Sensor als X Trans CMOS Sensor und Nikon bietet sogar eine Kamera ohne Tiefpassfilter an. Um mit diesen Begriffen umzugehen muss man einfach ein paar Facts wissen!
Sensor:
Der "normale" Sensor ist nach einem folgenden Schema aufgebaut:
Das Schema umfasst dabei eigentlich nur 4 Pixel, oben links rot, oben rechts grün, unten links grün und unten rechts blau. Man sieht aber bei diesem Bild schön was passiert wenn man ein Bayer Pattern über den gesamten Sensor verteilt.
Diese Anordnung hat aber auch eine Eigenschaft, die sich im Prinzip negativ auswirkt. durch die gleichmäßige, ich nenne es, Reihenverteilung entsteht ein Moiré bei entsprechenden Motiven. Z.B. Zäune, grobe Stoffe u.s.w eben alles was eine ähnliche Struktur aufweist. Um diese Auswirkung jedoch deutlich zu mindern, hat man einen Tiefpass Filter vor den Sensor gemacht. Dieser verhindert eine Moiré-Bildung, mindert aber dabei auch die Bildqualität.
Nikon hat bei der Kamera D800E ganz bewusst auf diesen Filter verzichtet, damit bei einer Auflösung von 36 Megapixel die beste Bildqualität zum Vorschein kommt, Nikon nimmt dabei aber die Nachteile in Kauf. Um diesem Problem noch ein wenig entgegen zu wirken wird mit der Kamera eine spezielle Software ausgeliefert, die Moiré verhindern soll. Aber prinzipiell muss man sagen, das diese Version nur für die professionelle Anwendung gedacht ist. Für den Einsatz im Hobbybereich oder zur Dokumentation des alltäglichen Lebens ist dies nicht gedacht und die Besitzer wäre höchste unglücklich mit Ihrer Kamera.
Jetzt kommt die neue Sensor von Fuji ins Spiel (X-Pro 1). Dieser besitzt wie die Nikon D800E keinen Tiefpassfilter und es wird auch keine Version mit Filter geben. Fuji hat sich hierbei einfach was neues ausgedacht. Wie kann man die maximale Bildschärfe aus einem Sensor holen und dabei auf den Tiefpassfilter verzichten?
Sie haben einfach die Anordnung der einzelnen Farbpixel auf der Farbfolie verschieden angeordnet:
Das Verhältnis der Pixel zueinander hat sich nicht verändert, nur das einzelne Pattern wurde unterschiedlich angeordnet. Dies hat den Vorteil, dass so keine Moirébildung sichtbar wird und zusätzlich eine höhere Schärfewirkung erzielt wird. Wie gut die Ergebnisse sind muss man natürlich abwarten, bis die Fuji X-Pro 1 auf dem Markt ist, aber die ersten Ergebnisse sehen sehr vielversprechend aus!
Sensor:
Der "normale" Sensor ist nach einem folgenden Schema aufgebaut:
| http://electronics.howstuffworks.com/cameras-photography/digital/digital-camera5.htm |
Das Schema umfasst dabei eigentlich nur 4 Pixel, oben links rot, oben rechts grün, unten links grün und unten rechts blau. Man sieht aber bei diesem Bild schön was passiert wenn man ein Bayer Pattern über den gesamten Sensor verteilt.
Diese Anordnung hat aber auch eine Eigenschaft, die sich im Prinzip negativ auswirkt. durch die gleichmäßige, ich nenne es, Reihenverteilung entsteht ein Moiré bei entsprechenden Motiven. Z.B. Zäune, grobe Stoffe u.s.w eben alles was eine ähnliche Struktur aufweist. Um diese Auswirkung jedoch deutlich zu mindern, hat man einen Tiefpass Filter vor den Sensor gemacht. Dieser verhindert eine Moiré-Bildung, mindert aber dabei auch die Bildqualität.
Nikon hat bei der Kamera D800E ganz bewusst auf diesen Filter verzichtet, damit bei einer Auflösung von 36 Megapixel die beste Bildqualität zum Vorschein kommt, Nikon nimmt dabei aber die Nachteile in Kauf. Um diesem Problem noch ein wenig entgegen zu wirken wird mit der Kamera eine spezielle Software ausgeliefert, die Moiré verhindern soll. Aber prinzipiell muss man sagen, das diese Version nur für die professionelle Anwendung gedacht ist. Für den Einsatz im Hobbybereich oder zur Dokumentation des alltäglichen Lebens ist dies nicht gedacht und die Besitzer wäre höchste unglücklich mit Ihrer Kamera.
Jetzt kommt die neue Sensor von Fuji ins Spiel (X-Pro 1). Dieser besitzt wie die Nikon D800E keinen Tiefpassfilter und es wird auch keine Version mit Filter geben. Fuji hat sich hierbei einfach was neues ausgedacht. Wie kann man die maximale Bildschärfe aus einem Sensor holen und dabei auf den Tiefpassfilter verzichten?
Sie haben einfach die Anordnung der einzelnen Farbpixel auf der Farbfolie verschieden angeordnet:
| http://www.alpha-foto.at/fotografie-wiki/kameratechnik/bildsensor/x-trans-sensor/ Copyright by Fuji |
Freitag, 17. Februar 2012
Fuji X-Pro 1 Review mit Vorserienmodell
Hier ein schönes Review der Fuji X-Pro 1 von Chris Niccolls und Jordan Drake.
Donnerstag, 16. Februar 2012
Fuji X-Pro 1 Video zeigt ein paar Features
In diesem Video der Fuji X-Pro 1 sieht man ein paar Features.
- Startzeit
- Fokusgeschwindigkeit
- Umstellung verschiedener Parameter während der Speicherung
- Burst Mode (Speicherung)
- Startzeit
- Fokusgeschwindigkeit
- Umstellung verschiedener Parameter während der Speicherung
- Burst Mode (Speicherung)
Donnerstag, 9. Februar 2012
Fuji X-Pro 1 M-Mount Adapter
Auf der CP+ Show in Japan, wurden die ersten Bilder des M-Mount Adapters für die Fuji X-Pro 1 gemacht. Sieht schon gut aus, wahrscheinlich baut diese Cosina?!
Quelle: Leica Rumors
Quelle: Leica Rumors
Unpacking Fuji X-S1
So nun ist es soweit, die Fuji X-S1 ist eingetroffen und "Wow" was für eine Kamera!
Die liegt mal echt gut in der Hand! Ich hoffe ich kann bald auch Testbilder zeigen.
Technische Daten:
2/3" C-MOS Sensor mit 12 MP
26x opt. Zoom (24-624mm)
Anfangslichtstärke im Weitwinkel f/2,8 im Tele f/5,6
3" TFT Monitor mit 460.000 Bildpunkten
Blitzreichweite im Weitwinkel bis 8m
Full HD Video mit 30 B/s
Gewicht 905g (betriebsbereit)
UVP Euro 699,00
Die liegt mal echt gut in der Hand! Ich hoffe ich kann bald auch Testbilder zeigen.
Technische Daten:
2/3" C-MOS Sensor mit 12 MP
26x opt. Zoom (24-624mm)
Anfangslichtstärke im Weitwinkel f/2,8 im Tele f/5,6
3" TFT Monitor mit 460.000 Bildpunkten
Blitzreichweite im Weitwinkel bis 8m
Full HD Video mit 30 B/s
Gewicht 905g (betriebsbereit)
UVP Euro 699,00
Mittwoch, 1. Februar 2012
Preisliste Fuji X-Pro 1
Heute hat Fuji die Euro Preise veröffentlicht und was noch viel erfreulicher ist, die Lieferbarkeit wird am Mitte März angegeben. Ich bin gespannt ob Fuji diesen Termin halten kann und genügend X-Pro 1 in Deutschland verfügbar sind, um den ersten Bedarf zu decken.
FUJIFILM X-Pro1 UVP: 1599,- Euro
Verfügbar: ab Mitte März 2012
Farbe: Schwarz
Optionale Objektive:
XF18mm F2 R UVP: 579,- Euro
Verfügbar: ab Mitte März 2012
XF35mm F1.4 R UVP: 579,- Euro
Verfügbar: ab Mitte März 2012
XF60mm F2.4 R Macro UVP: 629,- Euro
Verfügbar: ab Mitte März 2012
Ledertasche LC-XPro1 UVP: 149,- Euro
Verfügbar: ab Mitte März 2012
Video über die Nutzung der Fuji X-Pro 1
Hier noch ein Video der Fuji X-Pro 1 Nutzer Christian Fletcher und Michael Coyne. Sie haben das high ISO 6400 Bild gemacht.
Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Größe des Gehäuses und der Optiken. Achtet mal genau darauf!
Hier geht es zum Video viel Spass beim anschauen!
Was mir besonders aufgefallen ist, ist die Größe des Gehäuses und der Optiken. Achtet mal genau darauf!
Hier geht es zum Video viel Spass beim anschauen!
Freitag, 27. Januar 2012
Fuji X-Pro 1 Handbuch
Jetzt wird es spannend, Fuji hat bereits das Handbuch auf der eigenen Homepage veröffentlicht. Jetzt können alle Interessenten das Handbuch studieren und sich schon mit den einzelnen Möglichkeiten vertraut machen! Ich freu mich schon ganz persönlich auf diese Kamera und denke es wird definitiv eine Alternative zu meiner Olympus. Viel Spaß beim Lesen!
FUJI X-PRO 1 HANDBUCH
FUJI X-PRO 1 HANDBUCH
Freitag, 11. November 2011
Fuji finepix X100 im schwarzen Kleid
Gestern hab ich mir noch eine schwarze X100 gewünscht und nun scheinen sie diesen Wunsch erhört zu haben! Anscheinend kommt Anfang 2012 die X100 wirklich in schwarz!
Rumors Fuji X100 schwarz
Farbe:
Die X10 gibt es "leider" nur in schwarz, wobei die kleine Schwarze einfach klasse aussieht, würde Fuji vorschlagen auch die X100 in schwarz auf den Markt zu bringen, echt schön kann ich da nur sagen.
Rumors Fuji X100 schwarz
Donnerstag, 10. November 2011
Review Fuji finepix X10
So heute habe ich mir mal die X10 vorgenommen.
Eigentlich bin ich ja kein Fan von kleinformatigen Kameras, auch "Kompaktkameras" genannt ;-). Aber da mache ich einfach mal eine Ausnahme, denn irgendwie ist die X10 was besonderes! Sie ist anders!
Fuji ist ja schon mit der X100 auf dem Retro Zug aufgesprungen und setzt diesen Trend nun im Kompaktbereich mit der kleinen Schwester fort. Der Hype den die X100 ausgelöst hat kann man gleich noch weiter nutzen und das ist Ihnen auch gelungen. Sie hat denselben Style und Ausstrahlung!
Größe:
Die X10 ist kleiner als Ihre Mitbewerber Canon G12 oder Nikon Coolpix P7100, nicht so überladen und liegt einfach sehr gut in der Hand. Sie wirkt wesentlich zarter als die anderen Boliden mit Ihren Schwenkmonitoren und allen möglichen Knöpfen und Rädern.
Man fühlt sich nicht allein vom Anblick überfordert!
Farbe:
Die X10 gibt es "leider" nur in schwarz, wobei die kleine Schwarze einfach klasse aussieht, würde Fuji vorschlagen auch die X100 in schwarz auf den Markt zu bringen, echt schön kann ich da nur sagen.
Sucher:
Es ist momentan mit eine der kleinsten Kamera mit Sucher. Der Sucher ist ein rein optischer Sucher, also kein "digitaler" oder "hybrider" sondern wie man ihn von früher kennt, ein optischer zoomender Sucher mit einem extrem klaren Bild. Sofort die Kamera wieder ans Gesicht und los geht's. Ein total neues Feeling, muss man sich erst wieder daran gewöhnen, aber einfach toll.
Aber so ein Sucher hat auch einfach seine kleinen Makel. Natürlich ist er ohne Paralaxenausgleich und so hat leider das Bild, wenn man auf 112mm ist, im Sucher, nichts mehr mit dem gemachten Bild zu tun! Das Motiv rutscht, im Nahbereich, deutlich nach rechts unten! Ok wenn man das weiß kann man damit umgehen lernen, aber irgendwie haben wir auch das Jahr 2011 und mhh was soll ich sagen, es passt irgendwie nicht ins Bild. Ich kann mir vorstellen, dass das ein Grund ist den Sucher wirklich nur bei schwierigen Situationen zu benutzen oder gar ganz weg zu lassen. Aber das muss jeder selbst entscheiden.
Bildqualität:
Ja bei Aussagen über die Bildqualität bin ich persönlich immer etwas vorsichtig, da die BQ docht recht subjektiv wahrgenommen wird, aber ich war erstaunt was die Kamera nur im EXR Modus leistet, gut es waren auch nicht die schwierigsten Lichtverhältnisse, doch die Ergebnisse können sich sehen lassen. Der 2/3" Sensor zeigt durchaus, dass er eine Berechtigung auf dem Markt hat. Die Farben sind außerordentlich gut, sehr natürlich und entsprechen in diesem Fall genau meinem Geschmack. Verzeichnung und Vignettierung halten sich auch hier deutlich zurück, wobei ich noch nicht testen konnte wie die Kamera im RAW die Bilder ausgibt, da bin ich noch nicht dazu gekommen. Ich bin mir aber sicher, dass Fuji bei den Jpegs die kameraeigene Software zum Einsatz bringt und somit das Ergebnis bezüglich der angesprochenen Aspekte wesentlich verbessert.
Bedienung:
Die Kamera hält sich durchaus gut in der Hand, ich hatte erst Angst, man kommt sich mit Sucher, Brille (auf der Nase) und meinen beiden, nicht kleinen, Händen in die Quere, aber es ging wirklich prima. Die Knöpfe sind alle an der richtigen Stelle, das Drehrad ist leider genau so dünn und irgendwie wackelig wie bei der X100 aber daran ist so nichts auszusetzen. Die Menüführung ist einfach "Fuji-mäßig" ich bin persönlich kein Fan aber naja daran kann man sich bestimmt gewöhnen. Es ist einfach unübersichtlich und es springt immer zu viel ins Auge, wäre jetzt auch für mich nicht direkt ein Entscheidungsgrund, für oder gegen eine Kamera, aber es gibt bestimmt Menschen die dies in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen.
Was mich an der Kamera wirklich stört ist die Aktivierung durch das Drehen des Objektivs, das find ich einfach nicht gut uns stört mich ungemein, gerade wenn ich einfach mal Bilder durchschauen will. (nachträglich: durch langes Drücken der PLAY Taste kann ich auch nur Bilder anschauen, danke für die Hilfe)
Mein Fazit:
Ich bin begeistert! Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es eine kompakte Kamera in mein Ranking schafft. Aber es macht einfach Spaß die Kamera in die Hand zu nehmen. Sie kann natürlich nicht mit Microfourthird oder APS-C Sensoren mithalten, aber das muss sie auch nicht. Es ist einfach eine große Steigerung zu den üblichen im Markt befindlichen Kompaktkameras. Fuji ist hier wirklich eine schöne Kamera gelungen zwar mit ihren Eigenheiten, Ecken und Kanten aber gelungen. Auch der Preis von Euro 529,00 ist durchaus gerechtfertigt wenn man überlegt wo die Konkurrenz preislich liegt. Diese Kamera ist ideal für jeden, der eine schöne Kamera haben möchte und sich ein bisschen mehr mit seiner Kamera auseinandersetzten will.
Eigentlich bin ich ja kein Fan von kleinformatigen Kameras, auch "Kompaktkameras" genannt ;-). Aber da mache ich einfach mal eine Ausnahme, denn irgendwie ist die X10 was besonderes! Sie ist anders!
Fuji ist ja schon mit der X100 auf dem Retro Zug aufgesprungen und setzt diesen Trend nun im Kompaktbereich mit der kleinen Schwester fort. Der Hype den die X100 ausgelöst hat kann man gleich noch weiter nutzen und das ist Ihnen auch gelungen. Sie hat denselben Style und Ausstrahlung!
Größe:
Die X10 ist kleiner als Ihre Mitbewerber Canon G12 oder Nikon Coolpix P7100, nicht so überladen und liegt einfach sehr gut in der Hand. Sie wirkt wesentlich zarter als die anderen Boliden mit Ihren Schwenkmonitoren und allen möglichen Knöpfen und Rädern.
Man fühlt sich nicht allein vom Anblick überfordert!
Die X10 gibt es "leider" nur in schwarz, wobei die kleine Schwarze einfach klasse aussieht, würde Fuji vorschlagen auch die X100 in schwarz auf den Markt zu bringen, echt schön kann ich da nur sagen.
Sucher:
Es ist momentan mit eine der kleinsten Kamera mit Sucher. Der Sucher ist ein rein optischer Sucher, also kein "digitaler" oder "hybrider" sondern wie man ihn von früher kennt, ein optischer zoomender Sucher mit einem extrem klaren Bild. Sofort die Kamera wieder ans Gesicht und los geht's. Ein total neues Feeling, muss man sich erst wieder daran gewöhnen, aber einfach toll.
Aber so ein Sucher hat auch einfach seine kleinen Makel. Natürlich ist er ohne Paralaxenausgleich und so hat leider das Bild, wenn man auf 112mm ist, im Sucher, nichts mehr mit dem gemachten Bild zu tun! Das Motiv rutscht, im Nahbereich, deutlich nach rechts unten! Ok wenn man das weiß kann man damit umgehen lernen, aber irgendwie haben wir auch das Jahr 2011 und mhh was soll ich sagen, es passt irgendwie nicht ins Bild. Ich kann mir vorstellen, dass das ein Grund ist den Sucher wirklich nur bei schwierigen Situationen zu benutzen oder gar ganz weg zu lassen. Aber das muss jeder selbst entscheiden.
Ja bei Aussagen über die Bildqualität bin ich persönlich immer etwas vorsichtig, da die BQ docht recht subjektiv wahrgenommen wird, aber ich war erstaunt was die Kamera nur im EXR Modus leistet, gut es waren auch nicht die schwierigsten Lichtverhältnisse, doch die Ergebnisse können sich sehen lassen. Der 2/3" Sensor zeigt durchaus, dass er eine Berechtigung auf dem Markt hat. Die Farben sind außerordentlich gut, sehr natürlich und entsprechen in diesem Fall genau meinem Geschmack. Verzeichnung und Vignettierung halten sich auch hier deutlich zurück, wobei ich noch nicht testen konnte wie die Kamera im RAW die Bilder ausgibt, da bin ich noch nicht dazu gekommen. Ich bin mir aber sicher, dass Fuji bei den Jpegs die kameraeigene Software zum Einsatz bringt und somit das Ergebnis bezüglich der angesprochenen Aspekte wesentlich verbessert.
Bedienung:
Die Kamera hält sich durchaus gut in der Hand, ich hatte erst Angst, man kommt sich mit Sucher, Brille (auf der Nase) und meinen beiden, nicht kleinen, Händen in die Quere, aber es ging wirklich prima. Die Knöpfe sind alle an der richtigen Stelle, das Drehrad ist leider genau so dünn und irgendwie wackelig wie bei der X100 aber daran ist so nichts auszusetzen. Die Menüführung ist einfach "Fuji-mäßig" ich bin persönlich kein Fan aber naja daran kann man sich bestimmt gewöhnen. Es ist einfach unübersichtlich und es springt immer zu viel ins Auge, wäre jetzt auch für mich nicht direkt ein Entscheidungsgrund, für oder gegen eine Kamera, aber es gibt bestimmt Menschen die dies in die Kaufentscheidung mit einfließen lassen.
Was mich an der Kamera wirklich stört ist die Aktivierung durch das Drehen des Objektivs, das find ich einfach nicht gut uns stört mich ungemein, gerade wenn ich einfach mal Bilder durchschauen will. (nachträglich: durch langes Drücken der PLAY Taste kann ich auch nur Bilder anschauen, danke für die Hilfe)
Mein Fazit:
Ich bin begeistert! Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es eine kompakte Kamera in mein Ranking schafft. Aber es macht einfach Spaß die Kamera in die Hand zu nehmen. Sie kann natürlich nicht mit Microfourthird oder APS-C Sensoren mithalten, aber das muss sie auch nicht. Es ist einfach eine große Steigerung zu den üblichen im Markt befindlichen Kompaktkameras. Fuji ist hier wirklich eine schöne Kamera gelungen zwar mit ihren Eigenheiten, Ecken und Kanten aber gelungen. Auch der Preis von Euro 529,00 ist durchaus gerechtfertigt wenn man überlegt wo die Konkurrenz preislich liegt. Diese Kamera ist ideal für jeden, der eine schöne Kamera haben möchte und sich ein bisschen mehr mit seiner Kamera auseinandersetzten will.
Dienstag, 8. November 2011
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